Was ist Mondus?

Mondus wurde im Jahre 2018 als innotives FinTech-Projekt gegründet. Zu den Kerntätigkeiten dieser Unternehmung gehören die Entwicklung und der Vertrieb von Software-Lösungen für den Versicherungsmarkt. Der Fokus liegt dabei im Online-Business sowie in der elektronischen Prozessoptimierung für Broker, Kunden und Versicherungsgesellschaften.

Adresse

Wanistrasse 7
CH-8422 Pfungen

Folge uns auf Social

Leistungen Grundversicherung

  /  Leistungen Grundversicherung

Was deckt die Grundversicherung ab?

Jede Person mit Wohnsitz in der Schweiz muss sich innert drei Monaten nach der Wohnsitznahme oder der Geburt in der Schweiz für Krankenpflege versichern oder von ihrem gesetzlichen Vertreter beziehungsweise ihrer gesetzlichen Vertreterin versichern lassen – so lautet das Gesetz.

Die Leistungen der Grundversicherung können Sie aus der unten aufgeführten Liste entnehmen.

add remove Arztbesuche

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung vergütet grundsätzlich alle Behandlungen, die von einem Arzt oder einer Ärztin vorgenommen werden. Vor einer Untersuchung oder Behandlung sollte die behandelnde Ärztin oder der behandelnde Arzt die Patientin / den Patienten darüber orientieren, ob die betreffende Leistung übernommen wird oder nicht.

Daneben können Personen im Auftrag eines Arztes oder einer Ärztin bestimmte Leistungen erbringen (Physiotherapie, Krankenpflege zu Hause (SPITEX) oder im Pflegeheim, Ernährungsberatung, Diabetesberatung, Logopädie, Ergotherapie).
Vergütet werden ebenfalls Untersuchungen (z.B. Analysen, Röntgen), die vom Arzt / von der Ärztin angeordnet worden sind. Psychotherapien werden unter Einhaltung bestimmter Bedingungen übernommen. Für entsprechende Vergütungen erkundigen Sie sich bei Ihrem Arzt / bei Ihrer Ärztin oder bei Ihrer Krankenkasse.
Dies gilt ebenfalls, wenn Sie überhaupt Zweifel hegen, ob die Krankenkasse eine medizinische Behandlung übernimmt. Behandlungsmethoden, bei denen die Wirksamkeit, die Zweckmässigkeit oder das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen (Wirtschaftlichkeit) fraglich ist, werden in der obligatorischen Krankenpflegeversicherung nicht oder nur unter bestimmten Bedingungen bezahlt.

add remove Komplementärmedizin
  • die Akupunktur
  • die Anthroposophische Medizin
  • die Arzneimitteltherapie der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)
  • die Ärztliche Klassische Homöopathie
  • die Phytotherapie

Die oben erwähnten komplementärmedizinischen Behandlungen werden übernommen, wenn sie von einem Arzt oder einer Ärztin erbracht werden, die über eine anerkannte Weiterbildung in der entsprechenden Disziplin verfügen.

Die zur Behandlung eingesetzten Medikamente werden vergütet, wenn sie in der Spezialitätenliste oder der Arzneimittelliste mit Tarif aufgeführt sind.

add remove Spital

Sie können unter den Spitälern wählen, die auf der Spitalliste Ihres Wohnkantons
oder jener des Standortkantons aufgeführt sind (Listenspital). Die Spitallisten erhalten
Sie bei Ihrer Krankenkasse oder beim kantonalen Gesundheitsdepartement.
Wenn Sie sich aus freien Stücken in einem Listenspital behandeln lassen wollen,
das nicht auf der Spitalliste Ihres Wohnkantons ist, werden die Kosten für die Behandlung
und den Aufenthalt in der allgemeinen Abteilung höchstens in der Höhe
übernommen, wie sie für die betreffende Behandlung in einem Listenspital des
Wohnkantons gelten. Muss die Behandlung aus medizinischen Gründen (Notfall,
Spezialbehandlung) in einem Spital durchgeführt werden, das nicht auf der Spitalliste
Ihres Wohnkantons aufgeführt ist, werden die Kosten für die Behandlung und
den Aufenthalt in der allgemeinen Abteilung dieses Spitals vollumfänglich übernommen.

Die Zusatzkosten für die Behandlung und den Aufenthalt in der Privat- oder Halbprivat-
Abteilung gehen zu Ihren Lasten oder werden von einer allfälligen Zusatzversicherung
gedeckt.

add remove Medikamente

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kosten für sämtliche
Medikamente, die von einem Arzt oder einer Ärztin verschrieben werden und die in
der sogenannten «Spezialitätenliste» aufgeführt sind (s. Seite 27). Kassenpflichtig
sind zurzeit rund 2500 Medikamente, wobei die Liste ständig dem medizinischen
Fortschritt angepasst wird. Vergütet werden auch die Medikamente, die als
Magistralrezeptur (in der Regel in der Apotheke) hergestellt werden, wenn die Inhaltsstoffe
in der Arzneimittelliste mit Tarif enthalten sind (s. Seite 27).
Apothekerinnen und Apotheker können an Stelle der Originalpräparate Generika
abgeben, sofern die Ärztinnen und Ärzte nicht ausdrücklich Originalmedikamente
verschreiben. Generika sind qualitativ gleichwertige «Kopien», die in der Regel
billiger sind als Originalpräparate; sie enthalten dieselben Wirkstoffe.

add remove Prävention

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kosten verschiedener
Massnahmen, die der Gesundheitsvorsorge (Prävention) dienen, wie insbesondere

  •  Verschiedene Impfungen gemäss den Richtlinien und Empfehlungen des Schweizerischen Impfplans (www.bag.admin.ch/bag/de/home/service/publikationen/broschueren/publikationen-uebertragbare-krankheiten/ch-impfplan.html), so beispielsweise:
    – Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten, Kinderlähmung, Haemophilus-Influenzae Typ B, Windpocken sowie Masern, Mumps und Röteln (MMR).
    – Impfung gegen Hepatitis-B und für spezielle Risikogruppen gegen Hepatitis-A
    – Impfung gegen Grippe bei Personen ab 65 Jahren und bei Personen mit einem erhöhten Komplikationsrisiko bei einer Grippeerkrankung
    – Impfung gegen Frühsommer-Meningoenzephalitis (Zeckenenzephalitis)
    – Impfung gegen Gebärmutterhalskrebs für Mädchen im Schulalter und junge Frauen bis 26 Jahre sowie gegen andere durch humane Papillomaviren verursachte Krebserkrankungen für Knaben und Männer im Alter von 11 bis 26 Jahren, wenn die Impfung im Rahmen eines kantonalen Impfprogramms erfolgt. Auf dieser Impfung wird keine Franchise erhoben.
    – Nicht bezahlt werden spezielle Reiseimpfungen und prophylaktische reisemedizinische Leistungen, zum Beispiel die Gelbfieberimpfung oder die Malariaprophylaxe.
  • Acht Untersuchungen zur Kontrolle des Gesundheitszustandes und der normalen Entwicklung von Kindern im Vorschulalter.
  • Gynäkologische Vorsorgeuntersuchungen (inklusive Krebsabstrich):werden alle drei Jahre bezahlt, wenn zuvor zwei jährliche Kontrollen ohne Befund gewesen sind; sonst nach Notwendigkeit.
  • Mammographie zur Erkennung von Brustkrebs: Digitale Mammografie, Mamma-MRI bei Frauen mit mässig oder stark erhöhtem familiärem Brustkrebsrisiko oder mit vergleichbarem individuellem Risiko. Screening-Mammografie alle zwei Jahre für Frauen ab dem fünfzigsten Altersjahr, wenn die Untersuchung im Rahmen eines kantonalen oder regionalen Programms vorgenommen wird, das bestimmte Auflagen der Qualitätssicherung erfüllt. Solche Programme gibt es in den Kantonen Basel-Stadt, Bern, Freiburg, Genf, Graubünden, Jura, Neuenburg, St. Gallen, Tessin, Thurgau, Waadt, Wallis.
  • Vorsorgeuntersuchungen zu Dickdarmkrebs bei Frauen und Männern zwischen 50 und 69 Jahren. Untersuchungen auf Blutspuren im Stuhl alle 2 Jahre inkl. der notwendigen Laboranalysen oder Dickdarmspiegelungen alle 10 Jahre.

 

Wichtig: All diese Massnahmen dienen der Prävention und werden von der obligatorischen Krankenversicherung bezahlt, auch wenn kein Verdacht auf eine Erkrankung besteht. Sobald es Anhaltspunkte für eine Erkrankung gibt, können Arzt und Ärztin Untersuchungen im Rahmen ihres eigenen Ermessens durchführen. Diese werden von der Krankenversicherung getragen.

(Quelle: BAG)

add remove Mutterschaft

Schwangerschaft: Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kosten für sieben Routineuntersuchungen während der Schwangerschaft bei einem Arzt, einer Ärztin oder einer Hebamme, sowie für zwei Ultraschalluntersuchungen (eine zwischen der 12. und 14., eine weitere zwischen der 20. und 23. Schwangerschaftswoche). Im Fall einer Risikoschwangerschaft werden so viele (Ultraschall-) Untersuchungen wie nötig übernommen.

Sie vergütet den Ersttrimestertest zur pränatalen Abklärung des Risikos der Trisomien 21, 18 und 13 anhand der Messung der Nackentransparenz in der Ultraschalluntersuchung (12.-14. Schwangerschaftswoche) sowie der Bestimmung von bestimmten Faktoren im mütterlichen Blut und weiterer mütterlicher und fötaler Faktoren (u.a. Alter der Mutter)

Ein Trisomie-Test (nicht-invasiver Pränatal-Test NIPT) wird übernommen zur Untersuchung auf eine Trisomie 21, 18 oder 13 bei Einlingsschwangerschaften ab der 12. Schwangerschaftswoche, wenn ein erhöhtes Risiko einer Trisomie 21, 18 oder 13 vorliegt. Dieses Risiko muss vorher mit dem Ersttrimester-Test bestimmt worden sein (siehe oben). Ein erhöhtes Risiko liegt vor, wenn dieses 1:1000 oder höher ist. Ein positives Resultat im NIPT sollte in einer Fruchtwasseruntersuchung bestätigt werden.

An Kurse zur Geburtsvorbereitung, die von Hebammen einzeln oder in Gruppen durchgeführt werden, bezahlt die obligatorische Krankenpflegeversicherung 150 Franken.

Geburt: Die obligatorische Krankenpflegeversicherung übernimmt die Kosten einer Geburt zu Hause, in einem Spital oder in einem Geburtshaus, sofern die letztgenannten beiden Einrichtungen auf der Spitalliste des Wohnkantons stehen (siehe hierzu S. 7 zur Hospitalisierung). Die Versorgung durch einen Arzt, eine Ärztin oder eine Hebamme gehört zur Leistung.

Nach der Geburt übernimmt die obligatorische Krankenpflegeversicherung:

  • eine Nachkontrolle zwischen der 6. und 10. Woche bei einem Arzt, einer
    Ärztin oder einer Hebamme;
  • die Kosten von maximal drei Stillberatungen, die von Hebammen oder speziell ausgebildeten Pflegefachpersonen durchgeführt werden;
  • die Betreuung im Wochenbett im Rahmen von Hausbesuchen durch Hebammen zur Pflege und zur Überwachung des Gesundheitszustandes von Mutter und Kind. In den 56 Tagen nach einer Frühgeburt, einer Mehrlingsgeburt, bei Erstgebärenden und nach einem Kaiserschnitt werden höchstens 16 Hausbesuche durch Hebammen vergütet, in allen anderen Fällen höchstens 10 Hausbesuche. In den ersten 10 Tagen nach der Geburt kann die Hebamme zusätzlich an höchstens 5 Tagen einen zweiten Besuch machen. Für zusätzliche Hausbesuche, die nach den 56 Tagen nach der Geburt durchgeführt werden, ist eine ärztliche Verordnung
    notwendig.

(Quelle: BAG)

add remove Spitalkosten für das Neugeborene

Die Spital- und Pflegekosten für das gesunde Neugeborene, die während des Spitalaufenthalts mit seiner Mutter anfallen, gehören zu den Mutterschaftsleistungen, d.h. sie gehen zu Lasten der Versicherung der Mutter (ohne Kostenbeteiligung). Wird aber das Neugeborene krank, dann gehen die Kosten zu Lasten des Versicherers des Neugeborenen (mit Kostenbeteiligung).

(Quelle: BAG)

add remove Physiotherapie

Die Kosten für Physiotherapie sind gedeckt, wenn die Behandlung ärztlich verordnet wurde und von einer zugelassenen Physiotherapeutin oder einem Physiotherapeuten durchgeführt wird. Es können bis zu 9 Sitzungen verschrieben werden, wobei die erste Behandlung innert fünf Wochen seit der ärztlichen Anordnung durchgeführt werden muss. Falls erforderlich, kann jedoch der Arzt oder die Ärztin eine Fortsetzung der Behandlung anordnen.
Im Unterschied zur Physiotherapie wird die Behandlung durch Chiropraktorinnen und -praktoren ohne ärztliche Verordnung vergütet.

(Quelle: BAG)

add remove Brillen und Kontaktlinsen

Für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Altersjahr bezahlt die obligatorische Krankenpflegeversicherung einen Beitrag von 180 Franken pro Jahr an ärztlich verordnete Brillengläser und Kontaktlinsen.
Bei sehr starken Sehfehlern oder beim Vorliegen von bestimmten Erkrankungen wie beispielsweise krankheitsbedingten Refraktionsänderungen, Anpassungen nach Operationen oder Hornhauterkrankungen, übernimmt die Versicherung – unabhängig vom Alter der versicherten Person – höhere Beiträge an Brillengläser und Kontaktlinsen (Auskünfte erteilen die Krankenkassen oder die Augenärztinnen und Augenärzte).

Die Leistungen für Brillengläser und Kontaktlinsen unterliegen wie die übrigen Leistungen der Krankenversicherung der Kostenbeteiligung.

(Quelle: BAG)

add remove Hilfsmittel und Apparate

Die Kosten für ärztlich verordnete Hilfsmittel und Apparate wie Bandagen, Stützverbände, Inhalations- und Atemtherapiegeräte oder Inkontinenzhilfen usw., die in der Mittel- und Gegenständeliste aufgeführt sind («MiGeL», siehe Seite 27), werden bis zu einem bestimmten Höchstbetrag übernommen.
Die Leistungen für Hilfsmittel und Apparate unterliegen wie die übrigen Leistungen der Krankenversicherung der Kostenbeteiligung.

(Quelle: BAG)

add remove Zahnbehandlungen

Die obligatorische Krankenversicherung vergütet Zahnbehandlungskosten lediglich, wenn eine schwere Erkrankung des Kausystems auftritt sowie wenn die zahnärztlichen Behandlungen im Zusammenhang mit einer schweren Allgemeinerkrankung (z.B. bei Leukämie, Herzklappenersatz) zur Unterstützung und Sicherstellung der ärztlichen Behandlungen notwendig sind, oder wenn nach Unfällen keine andere Versicherung die Behandlungskosten deckt. Demgegenüber werden beispielsweise die Kosten für gewöhnliche Zahnfüllungen bei Karies oder die Korrektur von Zahnstellungen (Zahnspangen bei Kindern) nicht übernommen.

(Quelle: BAG)

add remove Unfall

-Wenn Sie mindestens 8 Stunden in der Woche arbeiten, sind Sie beim Arbeitgeber gegen Berufs- und Nichtberufsunfall gemäss Unfallversicherungsgesetz UVG versichert. Bei einem Unfall kommen Sie in den Genuss der Leistungen dieser Versicherung.

-Wenn Sie keine obligatorische Unfallversicherung (gemäss UVG) abgeschlossen haben, müssen Sie sich bei Ihrer Krankenversicherung gegen Unfall versichern; Ihre Prämie wird dadurch etwas höher sein. Bei einem Unfall muss Ihre Krankenversicherung die gleichen Leistungen erbringen wie im Falle einer Krankheit.

(Quelle: BAG)

add remove Badekuren

Die obligatorische Krankenpflegeversicherung vergütet 10 Franken pro Tag (während 21 Tagen pro Jahr), wenn eine Badekur von einem Arzt oder einer Ärztin verschrieben wurde und in einem zugelassenen Heilbad durchgeführt wird (erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse). Die zusätzlichen Kosten, beispielsweise für ärztliche Behandlung, Physiotherapie oder Medikamente, werden separat vergütet.

(Quelle: BAG)

add remove Pflege zu Hause (Spitex) oder im Pflegeheim

Wenn Sie nach einer Operation oder aufgrund einer Krankheit der Pflege zu Hause oder in einem Pflegeheim bedürfen, leistet die obligatorische Krankenpflegeversicherung einen Beitrag an die Kosten von ärztlich angeordneten und aufgrund eines ausgewiesenen Pflegebedarfs erbrachten pflegerischen Leistungen (z.B. Spritzen verabreichen, Verband wechseln, Wunden reinigen und versorgen, Puls- und Blutdruck messen, Beratung bei der Einnahme von Medikamenten und beim Gebrauch medizinischer Geräte, Fusspflege bei Diabetikern).
In der Regel haben Sie einen bestimmten, betraglich begrenzten Teil der Pflegekosten selber zu übernehmen, die verbleibenden ungedeckten Pflegekosten decken die Wohnkantone/-gemeinden. Weitere Auskünfte erhalten Sie bei Ihrer Wohngemeinde, der Spitexorganisation oder im Pflegeheim. Die Beiträge an die Pflegekosten unterliegen wie die übrigen Leistungen der Krankenversicherung
der Kostenbeteiligung.
Die Kosten für Haushalthilfen (z.B. Kochen, Putzen, Einkaufen) oder den eigentlichen Aufenthalt in Pflegeheimen (d.h. Kost und Logis) übernimmt demgegenüber die obligatorische Krankenversicherung nicht. Hierfür hat grundsätzlich die versicherte Person aufzukommen.
Rentnerinnen und Rentner mit bescheidenen Einkommen können Ergänzungsleistungen zur AHV/IV beantragen. (Siehe Merkblätter 5.01 und 5.02 der Informationsstelle AHV/IV, erhältlich bei Ihrer Ausgleichskasse oder via Internet: www.ahviv. ch/de/Merkblätter-Formulare/Merkblätter/Ergänzungsleistungen-zur-AHV-und-IV).

(Quelle: BAG)

add remove Transport und Rettung

-Es kann vorkommen, dass für die Fahrt zu einer Behandlung ein spezielles Transportmittel nötig ist (z.B. Ambulanz). An solche Transporte bezahlt die obligatorische Krankenpflegeversicherung die Hälfte bis zu einem jährlichen Maximalbetrag von 500 Franken.

– An die Rettung von Personen in Lebensgefahr (z.B. nach einem Bergunfall oder bei einem Herzinfarkt) bezahlt die Versicherung ebenfalls die Hälfte, jedoch bis maximal 5000 Franken pro Jahr (gilt nur für die Schweiz).

(Quelle: BAG)

add remove Notwendige Behandlung in einem EU/EFTA-Staat

In EU-/EFTA-Ländern haben Sie mit der europäischen Krankenversicherungskarte, die Sie von Ihrem Krankenversicherer erhalten haben, Anspruch auf alle Sachleistungen, die sich unter Berücksichtigung der Art der Leistungen und der voraussichtlichen Aufenthaltsdauer als medizinisch notwendig erweisen. Sie haben Anspruch auf Vergütung der gleichen Leistungen wie die in diesem Land versicherten Personen (z.B. Ärzte/Ärztinnen, Spitäler, Transporte).
Die Behandlungskosten werden je nach Land entweder durch die entsprechende ausländische Stelle bezahlt und dem schweizerischen Krankenversicherer später in Rechnung gestellt, oder die versicherte Person muss vorübergehend die Kosten übernehmen und kann dann eine Rückvergütung verlangen (www.bag.admin.ch/bag/de/home/themen/versicherungen/krankenversicherung/krankenversicherung-leistungen-tarife/Leistungen-im-Ausland/Behandlungen-im-Ausland-fuer-Versicherte-mit-Wohnsitz-in-der-Schweiz.html).
Versicherte mit Wohnsitz in einem EU-Land, in Island oder Norwegen finden weitere Informationen unter: www.bsv.admin.ch/bsv/de/home/informationen-fuer/versicherte/int.html).

(Quelle: BAG)

add remove Notfallbehandlung in einem Staat ausserhalb der EU/EFTA

Bei Notfallbehandlung in einem Staat ausserhalb der EU/EFTA, beispielsweise im Falle einer Erkrankung während der Ferien, bezahlt die obligatorische Krankenversicherung die Kosten bis zum doppelten Betrag, den die gleiche Behandlung in der Schweiz gekostet hätte. Im Fall von stationären Behandlungen bedeutet dies, dass sie höchstens 90% der Kosten übernimmt, die diese Hospitalisation in der Schweiz kosten würde (Grund: bei Spitalbehandlungen in der Schweiz übernehmen die Kantone einen Anteil von mindestens 55% der Kosten, was bei Hospitalisationen im Ausland nicht der Fall ist).
Eine zusätzliche Reiseversicherung kann notwendig sein für bestimmte Länder (z.B. USA, Australien, Asien), dort wo die Gesundheits- und Transportkosten höher liegen. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Versicherer. 50% der Kosten von Transporten bis zu einem jährlichen Maximalbetrag von 1’000 Franken.

(Quelle: BAG)

add remove Wohnhaft in einem EU-/EFTA-Staat

Wenn Sie in der Schweiz versichert sind und in einem EU-/EFTA-Staat wohnen, dann haben Sie das Behandlungswahlrecht, d.h. Sie können sich wahlweise in Ihrem Wohnland und in der Schweiz behandeln lassen.

Wichtig: Für alle Beispiele der obigen Liste gilt: Die Behandlungen werden allein von der obligatorischen Krankenpflegeversicherung bezahlt; eine Zusatzversicherung ist dazu nicht nötig. Die Liste von Leistungen und Leistungserbringern ist jedoch nicht abschliessend. Fragen Sie Ihre Krankenkasse, wenn Sie Fragen zu speziellen,oben nicht aufgeführten Leistungen haben.

(Quelle: BAG)

Prämie berechnen