Was ist Mondus?

Mondus wurde im Jahre 2018 als innotives FinTech-Projekt gegründet. Zu den Kerntätigkeiten dieser Unternehmung gehören die Entwicklung und der Vertrieb von Software-Lösungen für den Versicherungsmarkt. Der Fokus liegt dabei im Online-Business sowie in der elektronischen Prozessoptimierung für Broker, Kunden und Versicherungsgesellschaften.

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Sparmöglichkeiten Grundversicherung

Grundversicherung

Sparmöglichkeiten Grundversicherung

Tipps und Tricks

In der obligatorischen Krankenpflegeversicherung haben Sie zahlreiche Möglichkeiten, Prämien zu sparen. Wir erklären Ihnen im Folgenden, wie dies funktioniert. Vorlagen zur Unterstützung des Briefverkehrs mit Ihrer Krankenversicherung sind dieser Dokumentation angeheftet.

1. Franchisen-Änderung
Die Versicherten haben sich an den Kosten der für sie erbrachten Leistungen zu beteiligen. Diese Kostenbeteiligung besteht einerseits aus einem festen Jahresbetrag (Franchise) und andererseits aus 10 % der die Franchise übersteigenden Kosten (Selbstbehalt).

Die ordentliche Franchise beträgt für Erwachsene ab 18 Jahren 300 Franken pro Jahr (Kinder 0 Fran-ken). Die Versicherten können eine höhere Franchise wählen und zahlen dafür tiefere Prämien.

Die Kassen können folgende Franchisenstufen anbieten:
Erwachsene (ab 18 Jahren): 500, 1000, 1500, 2000, 2500 Franken
Kinder: 100, 200, 300, 400, 500, 600 Franken

Achtung: Sie zahlen weniger Prämien, aber Sie müssen bis zur gewählten Franchisenhöhe selbst für bezogene Leistungen aufkommen. Wenn Sie eine höhere Franchise wählen, sollten Sie sicherstellen, dass Sie über den betreffenden Geldbetrag verfügen können. Lassen Sie sich auch nicht dazu verleiten, den Arzt/die Ärztin nicht oder zu spät aufzusuchen, nur um Prämien bzw. Kosten zu sparen.

Der Selbstbehalt beträgt 10 % der die Franchise übersteigenden Kosten, ausgenommen für die Origi-nalpräparate, die durch Generika austauschbar sind (20 %). Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin oder Ihre Apotheke gibt Ihnen diesbezüglich Auskunft. Grundsätzlich beläuft sich der Selbstbehalt maximal auf 700 Franken pro Jahr (Kinder 350 Franken).
Sind mehrere Kinder einer Familie beim gleichen Versicherer versichert, so beträgt die Kostenbeteiligung höchstens die Franchise und der Höchstbetrag des Selbstbehaltes für eine erwachsene Person. Bei wählbaren Franchisen darf die Beteiligung das Zweifache des Höchstbetrages je Kind (wählbare Franchise und Selbstbehalt) nicht übersteigen.
Der Spitalbeitrag beträgt 15 Franken pro Spitaltag. Keinen Beitrag zu entrichten haben Kinder bis 18 Jahre, junge Erwachsene bis 25 Jahre, die in Ausbildung sind, und Frauen für Leistungen bei Mutter-schaft.

2. Modell-Änderung
Durch die Modell-Änderung in der Grundversicherung können weitere Sparmöglichkeiten entstehen. Unten sind die Alternativmodelle aufgeführt:

-HMO
Bei einer HMO handelt es sich um eine Organisation von ÄrztInnen, die sich in einer Gruppenpraxis (HMO = Health Maintenance Organization) organisieren. Bei diesem Modell suchen Sie immer zuerst Ihre Ärztin oder Ihren Arzt in der HMO-Praxis auf. Falls nötig, werden Sie von dort an SpezialistInnen (wo vorhanden innerhalb der HMO-Praxis, ansonsten ausserhalb) weiter verwiesen. Im HMO-Zentrum sind neben AllgemeinpraktikerInnen teilweise auch FachärztInnen sowie TherapeutInnen diverser Fach-richtungen tätig.

Hinweis: Ihren Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin resp. Ihr Augenarzt oder Ihre Augenärztin dür-fen Sie in der Regel weiterhin direkt aufsuchen.

-Hausarztmodell
Ein Hausarztnetzwerk ist ein regionaler Zusammenschluss von frei praktizierenden AllgemeinpraktikerInnen. Als Versicherte/-r können Sie einen dieser Ärzte als Hausarzt oder Hausärztin wählen und verzichten damit auf die freie Arztwahl.
Sie verpflichten sich, immer zuerst Ihren Hausarzt oder Ihre Hausärztin zu konsultieren. Diese/r ist ers-te/r Ansprechpartner/in und Koordinator/in für alle medizinischen Belange (ausser in Notfällen) und ent-scheidet, ob sie/er die Behandlung selbst durchführen kann oder ob der Zuzug eines Spezialarztes oder einer Spezialärztin nötig ist.
Hinweis: Ihren Frauenarzt oder Ihre Frauenärztin resp. Ihr Augenarzt oder Ihre Augenärztin dür-fen Sie in der Regel weiterhin direkt aufsuchen.

-Telefonischer Beratung
Neben den Modellen mit eingeschränkter Arztwahl (HMO oder Hausarzt) bieten verschiedene Versicherer Modelle an, welche vor jedem Arztbesuch eine telefonische medizinische Beratung vorsehen. Diese Einschränkung erlaubt Ihnen ebenfalls, Prämien zu sparen. Erkundigen Sie sich bei den Versicherern, welche solche Modelle anbieten.

3. Unfalldeckung
Wenn Sie acht oder mehr Stunden pro Woche erwerbstätig sind und durch Ihren Arbeitgeber gegen Be-rufs- und Nichtberufsunfälle versichert sind, sollten Sie die Unfalldeckung in Ihrer Krankenversicherung ausschliessen. Dazu müssen Sie Ihrem Versicherer eine Bestätigung Ihres Arbeitgebers zustellen, dass Sie gemäss Unfallversicherungsgesetz (UVG) gegen Berufs- und Nichtberufsunfälle versichert sind. Sie zahlen dann ab dem auf Ihren Brief folgenden Monat weniger Krankenversicherungsprämien.

(Quelle: BAG)